Heimgehen zu Gott

Bei dir ist die Quelle des Lebens. (Psalm 36,10)

Heimgehen zu Gott

Die Beerdigung

Wenn ein Mensch „heimgeht“, werden besonders die Nahestehenden vor immense Herausforderungen gestellt. Wir Seelsorger im Pfarrverband wollen die trauernden Angehörigen so gut wie möglich in dieser oft von Schmerz und Schock geprägten Situation begleiten. Der Pfarrer und seine Mitarbeiter im priesterlichen Dienst kommen zum Trauergespräch gerne in die betreffende Wohnung – wenn möglich vor dem Sterben zur Krankensalbung.

In der Regel wird in Oberhaching zuerst die Firma Denk in Person von Frau Hinterleitner verständigt. Diese informiert sofort eines der Pfarrbüros) In Oberhaching wird traditionsgemäß von Dienstag bis Freitag an den Vormittagen beerdigt. Frau Pastoralreferentin Renate Galle beerdigt in der Regel die katholischen Bewohner und Bewohnerinen, die im Caritas Heim St. Rita und in der Seniorenresidenz Deisenhofen verstorben sind und betreut deren Angehörige.

Man beginnt mit dem Requiem (Eucharistiefeier, selten eine Wort-Gottesfeier) in der Kirche zu St. Stephan (in der Kirche zu St. Bartholomäus in Deisenhofen werden aufgrund der Entfernung zum gemeindlichen Friedhof in Oberhaching keine Beerdigungsmessen gehalten). Nach dem Requiem werden die Trauergemeinde eingeladen, den Weg zum Friedhof gemeinsam betend zu gehen. 

Theologisches

Im ersten Satz ist von „Heimgehen“ die Rede. Dahinter steht die Überzeugung:

Hinter der Schwelle des Todes steht das Leben bei Gott.

Der Tod ist mit der Auferstehung Jesu besiegt.

 

Dies zu glauben ist bei allem Schock und Verlustschmerz das Angebot der Botschaft Christi, das Angebot dieser so schweren Situation. Der irdische Tod ist für uns Christen der Übergang oder die Ziellinie zu einem Leben in Fülle bei Gott. Dabei können wir uns gegenseitig beistehen und helfen. Die Seelsorger/-innen unseres Pfarrverbandes stehen Ihnen in Ihrer Trauer sehr gerne zur Seite, wo sie nur können – auch in der schwierigen Zeit des „Neu-Leben-Lernens“ danach!